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Die Bauhausstiftung ist nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt vom Wahlgewinner der „Alternative für Deutschland“ (AfD) stark gefährdet. Der Landesverbband AfD hat mit einem Stimmenanteil von 43,8 Prozent die Wahl im September 2026 gewonnen, wird vom Verfassungsschutz als „gesichert rechtsextremistisch“ eingeschätzt. Was das bei der Einstellung der AfD für Kunst, Kultur und Migranten bedeutet, wenn diese Partei regiert, kann sich heute ein 1932 wiederholen.
Die Autorin hat über das Bauhaus bereits mehrere Bücher geschrieben so „Ein Haus, ein Stuhl, ein Auto“ und „Möbel, Kunst und feine Nerven“. In dem neuen Buch verfolgt Ursula Muscheler die Lebensläufe von Hans Poelzig, Otto Königsberger, Kurt Liebknecht dem Neffen von Karl Liebknecht, Walter Segal, Julius Posener, Rudolf Hamburger und Herman Tweigenthal. Hans Poelzigs Architektur war beiden Nazis nicht gefragt, kurz vor seiner Ausreise in die Türkei starb er. Andere hat erst nach1945 Glück, so sagen wurde Rudolf Hamburger der Chefarchitekt von Hoyerswerda.
Was hätte aus ihnen werden können, wenn der Österreicher Adolf Hitler in der Alpenrepublik geblieben wäre, nicht in die Weimarer Republik gekommen wäre. Und erneut droht fürs Bauhaus wieder eine Gefahr nach der Wahl am 6. September 2026 in Sachsen-Anhalt. Lesenswert.
khw
Ursula Muscheler: NICHT ALLES WAR BAUHAUS
Bei der Suche nach einer neuen Architektur
Osburg Verlag, Hamburg 2026
250 Seiten – geb. 25,00 EUR
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