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Im Vorwort schreibt Schriftsteller Utz Rachowski: „Die beiden GRENZVERLETZER, die in diesem Buch künstlerisch zusammenfinden, der Eine, der Maler, der Andere, der Schriftsteller, waren in Wirklichkeit, im engeren Sinne, in ihren Leben, Verletzer und Verletzte der konkreten realen Grenze, die sich einst auf Deutschland bezog. Der Eine erlebte den Tag des Baus der Berliner Mauer, den 13. August 1961 mit dem druckfrischen Reifezeugnis einer DDR-Oberschule in der Tasche – in Paris! Da war der ANDERE gerade ein Jahr alt. Was sie zusammenbringt, den EINEN mit den ANDEREN, ihre Kunst, jeweils von atmosphärisch bebender Dichte, ist sowohl das Erlebt-Erlittene als auch ihrer beider Handschrift selbst“.
Lutz Rachowski endet: „Zwei Künstler, im Osten Deutschlands aufgewachsen mit dem genauen Blick ihres Erschreckens über die Wüstengürtel, die eine Diktatur hinterlässt, schufen dieses authentische Buch.“
khw
Karsten Dümmel: Grenzverletzungen – Eine Novelle
Heiner Studt: Das Beben von Berlin – Bilder einer Ausstellung
R.G. Fischer Verlag Frankfurt/Main, Frankfurt 2026
70 Seiten – farbige Fotos – 28,00 EUR
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