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06.07.2026
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Cristina Morina: DAS AMERIKANISCHE BEBEN
Erfahrungen und Konsequenzen für die deutsche Demokratie
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Autorin Christina Morina, am 8. Januar 1976 in Frankfurt/Oder geboren, ist eine Historikerin, studierte Geschichte, Politikwissenschaft und Journalistik an der Universität in Leipzig. An den USA an der Ohio University machte sie einen Master über das Thema DDR-Geschichte, an der University in Maryland, betreut vom US-Historiker Jeffry Herf, schrieb sie eine Studie zum „Deutsch-Sowjetischen Krieg“ in der deutsch-deutschen Erinnerungskultur, mit dem sie promoviert wurde. Anschließend war sie bis 2015 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Gesichte an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena. Dem schließt sich ihre Professur am Deutschland Institut der Universität Amsterdam an. Mit ihrer Studie über den Marxismus habilitierte sie sich 2016 an der Universität Jena. Seit dem Wintersemester 2019/20 ist Morina ordentliche Universitätsprofessorin für Allgemeine Geschichte unter besonderer Berücksichtigung der Zeitgeschichte an der Universität Bielefeld.
Die Historikerin Christina Morina lebte mit ihrer Familie von 2024/25 für ein Jahr in New York als Gastprofessorin an der weltberühmten New School For Social Resarch. Sie erlebte aus nächster Nähe das fatale Comeback von Donald Trump in seiner zweiten Amtszeit nun als 47. Präsident der Vereinigten Staaten. Die verheerenden Folgen für die US-Demokratie spiegelten sich im Alltag der Menschen wider. Dabei war Morina nach New York gekommen, um zur Geschichte der USA zu forschen und zu lehren. Plötzlich ist sie Zeugin eines großangelegten Versuchs, sie zu zerstören.
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Sie schreibt in sehr persönlicher Weise in ihrem Buch, wie Donald Trumps Angriffe die Demokratie erschüttert hat. Sie stellt die aktuellen Ereignisse in einen größeren Zusammenhang: Welche Rolle spielen historische und aktuelle Entwicklungen? Wie kann man eine demokratische Ordnung gegen antidemokratische Angriffe schützen? Auch welche Lehren lassen sich aus dem amerikanischen Beben für die Demokratie in Deutschland ziehen?
In Kapiteln von „Schwarzer Freitag in New York über ‚Der Kampf‘, „Das Mandat“, über „Widerstand“ bis zum „Demokratische Standhaftigkeit“ wird Trumps Angriff auf die US-Demokratie hinterfragt und demontiert.
Die amerikanische Republik wurde namens „We the People“ errichtet, nur von Demokratie ist in der Verfassung keine Rede. Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland ist präzise in seinem Artikel 20, wo es heißt: „Die Bundesrepublik Deutschland ist demokratischer und sozialer Bundesstaat.“ In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, als die US-Verfassung entstand, wurden die Begriffe in der englischsprachlichen Welt »Republik« und »Demokratie« noch gleichbedeutend verwendet. Lesenswert.
khw
Christina Morina: DAS AMERIKANISCHE BEBEN
Erfahrungen und Konsequenzen für die deutsche Demokratie
Siedler Verlag in der Penguin Random House Verlagsgruppe
München 2026 – 206 Seiten – 22,00 EUR
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