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Hamburger Korrespondenz im September 2026
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Der Hamburger Stadtteil Blankenese feiert 725 Jahre
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Das monatlich erscheinende Stadteilmagazin „Klönschnack“ schreibt in seiner August Ausgabe 2026 unter der Headline „Blankenese 1301 – 2026: Eine Einmaligkeit feiert ihr Jubiläum“ über den Stadtteil. Für das Magazin ist die Einmaligkeit ihre erste urkundliche Erwähnung als Ansiedlung von Fischern, daraus wird über Jahrhunderte das später Blankenese, wie es sich heute darstellt.
Es war nach der letzten Eiszeit in Norddeutschland vor 20.000 Jahren, da konnten Wanderer von den Harburger Bergen bis zum Elbstrom trockenen Fuß gehen, für den Rest des Weges über die Elbe musste ein Boot her. Die erste urkundliche Beschreibung des Fischerdorfes am Geesthang ist aus dem Jahr 1301 unserer Zeitrechnung. Das ist die Geburtsstunde von Blankenese im Westen der Freien und Hansestadt Hamburg und der Feier der 725. Aber der Weg nach heute ist mühsam und dauerte hunderte von Jahren. Davor gab es einen Bremer, der Erzbischof Adelbert, der auf dem Süllberg bereits im Jahr 1060 eine Burg baute, um so seinen christlichen Besitz christlich aus der Ferne zu sichern. Das war 250 Jahre vor der Geburtsstunde von Blankenese.
Blankeneses Zeit begann um 1840 als die Segelschiffe von Blankenese mit ihren nordseetüchtigen Schiffen eine führende Position im Handel einnahmen. Es sind auch die Jahre, wo sich in Schleswig und Holstein am 24. März 1848 die Deutschen noch Dänische Untertanen sich gegen den König in Kopenhagen erheben. In dem Trubel und Jubel um die Feiern zu 725 Jahre Blankenese geht diese Revolte gegen Dänemark unter. Auch Blankeneser sind in diesem Krieg 1848/49 dabei, 8 von ihnen werden getötet. Erst spätere Deutsch – Dänische Krieg, beteiligt ist auch Österreich, der vom 1. Februar bis zum 30. Oktober 1864 kriegerisch in den dänischen Provinzen Schleswig und Holstein geführt wird, den das Königreich Dänemark verliert, bringt nun Klarheit für Schleswig und Holstein. Und Preußen zementierten seine Herrschaft nicht nur militärisch auch zivil mit der Errichtung von Polizeistationen und Gerichten in Schleswig wie Holstein. Auch Blankenese war davon betroffen. Einzug kommt mit dem Sozialistengesetz von Reichskanzler Bismarck. Mit dem Verbot der SPD will er die Politisierung der Arbeiter aufhalten was nicht gelingt. Das war die preußische Demokratie.
Der Erste Weltkrieg der von Preußen angefangen endete für das Deutsche Reich nach vier Jahren Krieg mit einer Niederlage und dem Matrosenaufstand am 3. November 1918 im Kiel. Da ergriff der Kaiser Wilhelm II im Oberkommando der Wehrmacht im belgischen Spa die Flucht exilierte nach Dorn in die Niederlande. Gesondert rollten zwei Güterwagen mit Wilhelms Krempel aus seinem untergegangenen Kaiserreich in die Niederlande.
Am 9. November 1918 erfolgte zweimal die Ausrufung der Republik. Einmal vom Sozialdemokraten Philipp Scheidemann vom Reichstag. Der Führer des Spartakusbundes Karl Liebknecht ruft vom Balkon des Preußenschlosses in Berlin die sozialistische Republik aus. Zur Jahreswende 1918/19 die Gründung der Kommunistischen Partei Deutschland. Nur wenige Tage später werden Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg am 15. Januar 1919 in Berlin von Angehörigen der Garde-Schützen-Division ermordet, ihre Leichen in den Landwehrkanal geworfen. Dieser Doppelmord spaltet bis heute die Arbeiterbewegung in Deutschland. Die SPD hält sich immer, auch heute, für den besseren Teil der Arbeiterbewegung, passte sich den bürgerlichen Parteien – heute der CDU/CSU an. Davon berichtet die Klönschnack Festschrift „725 Jahre Blankenese“ mit ihrem historischen Blick auf die Geschichte leider nicht. Stattdessen marschiert auf Seite 14 die SA 1932 über Bahnhofstraße von Blankenese.
Noch immer gibt es noch den Blankeneser Kirchenweg zur Kirche in Nienstedten die bis zum Bau der Kirche in Blankenese auf die Blankeneser betreute. Noch immer über dem Eingang der Kirche in Nienstedten die Insignien des dänischen Königs Frederiks V. Architekt der Kirche war der Däne Christian Frederik Hansen, der auch baulich die Palmaille in Altona gestaltete. Statt des SA -Aufmarsch in der Bahnhofstraße wäre es angebracht gewesen ein Hinweis zu bringen, dass die SA 1936 die Scheiben des Pastorats in Nienstedten zerstörte, da der Pastor der bekennenden Kirche und nicht der Pastorengemeinschaft der NSDAP angehörte.
Die Blankeneser 725-Jahr-Feier wurde wie alle Feste hierzulande, trotz der großen Kirchenaustritte von der Kirche, so auch in Blankenese am 23. August mit einem Gottesdienst um 11 Uhr gestartet. Danach der Besuch der Gäste vorbei an Oldtimer, einem Mix aus Antiquitäten- und Kleidungsständen und einem breiten Angebot von Pizza bis zur Bratwurst. Das garniert mit Life-Musik. So ging das Fest nach 3 Tagen zu Ende.
khwDer Erste Weltkrieg der von Preußen angefangen endete für das Deutsche Reich nach vier Jahren Krieg mit einer Niederlage und dem Matrosenaufstand am 3. November 1918 im Kiel. Da ergriff der Kaiser Wilhelm II im Oberkommando der Wehrmacht im belgischen Spa die Flucht exilierte nach Dorn in die Niederlande. Gesondert rollten zwei Güterwagen mit Wilhelms Krempel aus seinem untergegangenen Kaiserreich in die Niederlande.
Am 9. November 1918 erfolgte zweimal die Ausrufung der Republik. Einmal vom Sozialdemokraten Philipp Scheidemann vom Reichstag. Der Führer des Spartakusbundes Karl Liebknecht ruft vom Balkon des Preußenschlosses in Berlin die sozialistische Republik aus. Zur Jahreswende 1918/19 die Gründung der Kommunistischen Partei Deutschland. Nur wenige Tage später werden Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg am 15. Januar 1919 in Berlin von Angehörigen der Garde-Schützen-Division ermordet, ihre Leichen in den Landwehrkanal geworfen. Dieser Doppelmord spaltet bis heute die Arbeiterbewegung in Deutschland. Die SPD hält sich immer, auch heute, für den besseren Teil der Arbeiterbewegung, passte sich den bürgerlichen Parteien – heute der CDU/CSU an. Davon berichtet die Klönschnack Festschrift „725 Jahre Blankenese“ mit ihrem historischen Blick auf die Geschichte leider nicht. Stattdessen marschiert auf Seite 14 die SA 1932 über Bahnhofstraße von Blankenese.
Noch immer gibt es noch den Blankeneser Kirchenweg zur Kirche in Nienstedten die bis zum Bau der Kirche in Blankenese auf die Blankeneser betreute. Noch immer über dem Eingang der Kirche in Nienstedten die Insignien des dänischen Königs Frederiks V. Architekt der Kirche war der Däne Christian Frederik Hansen, der auch baulich die Palmaille in Altona gestaltete. Statt des SA -Aufmarsch in der Bahnhofstraße wäre es angebracht gewesen ein Hinweis zu bringen, dass die SA 1936 die Scheiben des Pastorats in Nienstedten zerstörte, da der Pastor der bekennenden Kirche und nicht der Pastorengemeinschaft der NSDAP angehörte.
Die Blankeneser 725-Jahr-Feier wurde wie alle Feste hierzulande, trotz der großen Kirchenaustritte von der Kirche, so auch in Blankenese am 23. August mit einem Gottesdienst um 11 Uhr gestartet. Danach der Besuch der Gäste vorbei an Oldtimer, einem Mix aus Antiquitäten- und Kleidungsständen und einem breiten Angebot von Pizza bis zur Bratwurst. Das garniert mit Life-Musik. So ging das Fest nach 3 Tagen zu Ende.
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725 Jahre Blankenese - Das Fest

Küche aus Österreich

Speisekarte vor Ort

Alter Krempel darf nicht fehlen

Kommende Musiker

Die freundliche COMMERZBANK sperrt die Parkplätze für 725 Jahre Blankenese
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